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 Faulenzen, Jiggen     Faulenzen, Jiggen mit Gummiköder Das Faulenzen und Jiggen Die Faulenzer Methode wurde durch Jörg Strehlow bekannt gemacht, wer diese nun erfunden hat, darüber streitet sich die Fachwelt. Aber uns ist das eigentlich auch völlig egal, Hauptsache diese Methode fängt! Die Faulenzermethode ist eine recht simple Art der Kunstköderfischerei. Beim Faulenzen wird mit Gummiköder am Bleikopf gefischt. Die Größe des Köders sowie das Gewicht des Bleikopfs variiert je nach Zielfisch und Gewässer. Hauptzielfisch ist der Zander, man fängt aber auch Hechte, Barsche und alle anderen Raubfische mit dieser Methode. Bei dieser Methode besteht der große Vorteil darin, dass man die ganze Zeit Kontakt zum Köder hat und somit "nur" noch schnell den Anhieb setzen muss, wenn ein Räuber einsteigt. Die meisten Bisse erfolgen übrigens während der Absinkphase, also immer schön konzentrieren ;). Man wirft den Köder also aus und lässt diesen auf den Grund absinken, was an gespannter Schnur erfolgen muss. Wir wollen ja die ganze Zeit Kontakt zum Köder haben und einen Anbiss, welcher auch jetzt schon erfolgen kann, nicht verpassen. Ist der Köder am Gewässergrund angekommen, was sich durch ein Erschlaffen der Schnur bemerkbar macht, nimmt man mit 1 - 5 Umdrehungen Schnur auf. So hebt sich der Köder wieder vom Grund ab. Danach lässt man den Köder wieder absinken, bis dieser den Grund erreicht hat. Dieses wiederholt man immer und immer wieder. Man kann oder sollte die Geschwindigkeit des Einholens/Kurbelns, sowie die Anzahl der Kurbelumdrehungen immer wieder variieren, weil das nach unserer Erfahrung, den Räuber eher zum Anbiss verleitet. Das Jiggen verhält sich sehr ähnlich. Der einzige Unterschied zum Faulenzen ist, dass man den Köder mit der Rute und nicht mit der Rolle beschleunigt. Man lässt den Köder nach dem Auswerfen ebenfalls an gestraffter Schnur zum Gewässergrund trudeln, wobei man jedoch die Rute weiter nach unten hält. Auch hierbei kann man variieren und sollte es für sich austesten. Ist der Köder angekommen hebt man die Rute an um den Köder zu beschleunigen. In der Absinkphase wird die Rute dann wieder nach unten in die Ausgangsstellung gebracht. Hierbei ist es sehr wichtig die so gewonnene Schnur wieder aufzunehmen um den Köderkontakt nicht zu verlieren. Beide Methoden lassen sich auch im "Freiwasser", in jeder vermeintlich fängigen Zone, praktizieren. Ist der Köder am Grund angekommen bringt man ihn mit ein paar zusätzlichen Kurbelumdrehungen in die gewünschte Wassertiefe und vollführt dann das eben beschriebene, hoffentlich fängige, Schauspiel. Zum Gerät: man sollte, wenn es auf Zander oder Hecht geht, eine Rute mit einem Wurfgewicht zwischen 30 und 100 Gramm benutzen. Eine Rutenlänge von 2,70 m bis 3 m ist optimal, wobei die Länge, wenn vom Boot aus gefischt wird, auch geringer ausfallen kann. Pflicht ist auf jeden Fall eine geflochtene Schnur, da diese keine Dehnung besitzt und somit einen möglichen Anbiss sofort überträgt. Die Schnur sollte bei der Zander- und Hechtangelei nicht zu dünn ausfallen um auch einem großen Exemplar die Stirn bieten zu können. Eine 15er bis 21er sollte man schon fischen. Wenn wir auf Barschjagt sind benutzen wir auf jeden Fall sehr viel leichteres und feineres Gerät.             Aktuelle Köderfavoriten